Hartes Rennen rund um Porec

Die Porec Trophy – ein  Rennen der UCI-Klasse 1.2 – war für die jungen Fahrer des Tirol Cycling Teams heute ein harter Arbeitstag. 145 Kilometer an der Windkante und zahlreiche Stürze zerrissen das Feld von Anfang an.
 patrick bosman borec
Für das Tirol Cycling Team war es kein guter Tag in Porec. Mario Stock, Marcel Neuhauser und Florian Schipflinger verloren früh den Anschluss und beendeten das Rennen nicht. Martin Weiss und Patrick Bosman konnten zwar an der Spitze lange Zeit mitfahren, dann kam Martin Weiss allerdings zu Sturz. Sicherheitshalber trat er sofort die Heimreise nach Innsbruck an, um sich dort untersuchen zu lassen. Weiss hat sich zwar keine Brüche zugezogen, es wird aber vermutet, dass eine leichte Gehirnerschütterung die Folge des Sturzes ist.
 
So blieb vom Tirol Cycling Team nur Patrick Bosman übrig, der gut mithalten konnte und auf Rang 23 mit nur 57 Sekunden Rückstand ins Ziel kam. „Es war wirklich ein harter Tag für uns und ganz alleine hatte ich dann keine Chancen auf einen Spitzenplatz“, so Patrick Bosman, der jetzt hofft, bei der Istrian Spring Trophy in der kommenden Woche seine gute Form auch in Spitzenplatzierungen ummünzen zu können.
 
Gewonnen hat die Porec Trophy der Slowene Matej Mugerli.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=164281&c=1

Umag Trophy im Sprint entschieden

florian schipflinger umagBei der Umag Trophy kamen heute, Mittwoch, für das Tirol Cycling Team vor allem junge Fahrer zum Einsatz. Das schwierige Rennen rund um die kroatische Stadt wurde im Sprint entschieden.

Für das Tirol Cycling Team hat sich heute vor allem der junge Salzburger Florian Schipflinger lange Zeit vorne gezeigt. Schipflinger hat auf den hügeligen 154 Kilometer immer wieder attackiert und versucht, mit einer Spitzengruppe vorne weg zu fahren. Aber bei diesem Rennen wurde jeder Ausreißversuch gestellt. Es kam zu einem Massensprint von fast 150 Fahrern, die zeitgleich im Ziel gewertet wurden. Hier zeigte Patrick Bosman noch einmal Herz und holte sich den 38. Platz, obwohl es heute überhaupt nicht sein Tag war. „Ich hatte zwei Defekte, kam einmal ohne Verletzung zu Sturz, da hat mir dann im finalen Sprint doch etwas die Energie gefehlt“, erzählt Bosman seinen Rennverlauf.
 
Gewonnen hat die Umag Trophy der Deutsche Jonas Bokeloh. Für das Tirol Cycling Team geht es gleich am Wochenende in Kroatien weiter, wo ein weiteres Rennen in der Nähe von Porec auf dem Programm steht.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Trofej_Umag_Umag_Trophy_2016
 
Fotos honorarfrei, Credit: Tirol Cycling/Stiehl

 

 

 

 

 

patrick bosman umag

Markus Freiberger holt sich Platz 3 beim GP Izola

markus freiberger gp izolaBeim bekannten Frühjahrs-Rennen „GP Izola“ in Slowenien (UCI-Kategorie 1.2) sichert sich Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team seinen ersten großen Podestplatz im Profi-Rennradsport. Und das nachdem er erst vor weniger als zwei Jahren vom Marathon-Sport zum Rennradfahren gewechselt hat. Ein toller Erfolg für das Tiroler Team.
 
Auf der sehr selektiven Strecke über 156 Kilometern, bei der auf den ersten vier Runden jeweils ein sehr knackiger Aufstieg zu absolvieren ist, hat der junge Markus Freiberger damit gezeigt, dass er zu den ganz großen europäischen Nachwuchshoffnungen zählt. Denn den GP Izola nutzen nicht nur alle österreichischen Spitzenteams, sondern auch viele andere europäische Kontinentalteams, um in die Saison zu starten. Das Fahrerfeld ist dementsprechend groß und hochwertig.
 
Und genau bei diesem Rennen holt sich Markus Freiberger den dritten Platz hinter dem erfahrenen Slowenen Jure Golcer und dem Österreicher Markus Eibegger. Bereits in der zweiten Runde konnte sich beim zentralen Bergstück eine Gruppe von acht Fahrern lösen. Diese Gruppe wäre etwas größer gewesen, wenn sie nicht durch einen Sturz dezimiert worden wäre. Das hat auch die Tirol Cycling-Fahrer Sebastian Schönberger und Clemens Fankhauser betroffen, die dann nicht mehr den Anschluss gefunden haben. Aber Markus Freiberger hatte Glück und konnte sich bis zum Schluss an der Spitze halten. Kurz vor dem Ziel waren von dieser Spitzengruppe noch vier Fahrer übrig. Markus Freiberger holte sich im Zielsprint den dritten Platz.
 
„Ganz ehrlich hätte ich selbst nicht geglaubt, dass ich heute die ganze Zeit da ganz vorne mitfahren kann und dann noch einen Podestplatz erreiche“, meint Markus Freiberger glücklich. „Es war ein hartes Rennen bei guten Wetterverhältnissen. Auf das Ergebnis bin ich sehr stolz, jetzt fahre ich aber nach dem harten Trainingslager und diesem erfolgreichen Rennen gerne wieder nach Hause.“
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=164270

markus freiberger gp izola preisverleihung

Tirol Cycling Team: Clemens Fankhauser auf Rang 9 beim GP Laguna

portrait fankhauserMit dem GP Laguna über rund 160 Kilometer begannen heute die klassischen Frühjahrsrennen in Kroatien und Istrien. Und das Tirol Cycling Team kann gleich den ersten Top-10-Platz feiern. Clemens Fankhauser kommt als Neunter ins Ziel.
 
Es war heute für alle Fahrer ein sehr hartes Rennen rund um die kroatischen Küstenstadt Porec. Der GP Laguna zeigte heute mit Regen und Temperaturen im einstelligen Bereich seine Zähne. Sehr gut gelaufen ist es für den Teamkapitän des Tirol Cycling Teams – Clemens Fankhauser. Er ist in der entscheidenden 14-Mann-Spitzengruppe und kommt schließlich als Neunter ins Ziel. „Vor dem letzten Anstieg war ich noch auf Rang 4, aber ich musste dann den Temperaturen Tribut zollen. Für mich war es einfach zu kalt, sonst hätte ich vielleicht um die Podestplätze mitgekämpft“, zeigt sich Fankhauser kritisch. Dennoch ist seine Leistung ein sehr guter Formbeweis zu Beginn der Saison. Mit einem Top-10-Ergebnis bei einem UCI-1.2-Rennen ist der Tiroler mehr als zufrieden. „Vor allem hat das ganze Team gut gearbeitet“, erklärt Fankhauser. „Auch unsere jungen Fahrer waren sehr engagiert, haben alle Attacken mitgemacht und gute Form gezeigt.“
 
Mit diesem Top-Ergebnis holt Fankhauser bereits beim zweiten Rennen in der noch sehr jungen Saison die ersten UCI-Punkte für das Tirol Cycling Team, bevor das gesamte Team jetzt für zwei Wochen in Kroatien bleibt, um in einem Trainingslager noch einmal kräftig Gas zu geben. Gewonnen hat heute den GP Laguna der Italiener Filippo GANNA.
 
Ergebnis GP Laguna: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=164251

Tirol Cycling Team: Mit Eintagesrennen in Italien in die Saison gestartet

portraits martin weissEs war ein erster Test für das neu formierte Tirol Cycling Team, der auf hohem internationalem Niveau stattfand. Beim Grand Prix Costa degli Etruschi (UCI 1.1) zeigte das Tirol Cycling Team eine kompakte mannschaftliche Leistung.
 
190 Kilometer standen heute bei dem italienischen Eintages-Klassiker für das Tirol Cycling Team auf dem Programm. Bei bewölktem Wetter, frischen Temperaturen, aber trockener Fahrbahn begannen Clemens Fankhauser, Martin Weiss, Dennis Paulus, Sebastian Schönberger, Benjamin Brkic, Florian Schipflinger, Alexander Wachter und Markus Freiberger die Saison 2016 für das Tiroler Team. Für die acht Fahrer war es ein erster Formvergleich in einer sehr hohen UCI-Klasse. Pech hatte Clemens Fankhauser, für den das Rennen heute bereits nach 20 Kilometern nach einem technischen Defekt zu Ende war. Auch Alexander Wachter und Benjamin Brkic hat es erwischt. Sie beendeten nach einem Sturz das Rennen, haben sich dabei aber nicht verletzt.
 
Das Rundenrennen bei San Vincenzo war sehr lange offen – das Tirol Cycling Team konnte lange im Hauptfeld mithalten. Auf der letzten Runde vor dem Ziel in Donoratico wurde dann das Feld am letzten Anstieg auseinander gesprengt. Es entstand eine Spitzengruppe mit rund 20 Fahrern, die sich dann auch den Sieg ausmachten. Sehr gut mithalten konnten Martin Weiss und Sebastian Schönberger, die in einer zweiten Gruppe ins Ziel kamen. Für Martin Weiss gibt es nach dem ersten Renntag viel Positives zu berichten. „Für mich war schön zu sehen, dass wir als Mannschaft sehr gut und kompakt gefahren sind. Das hat mir gut gefallen. Im Vergleich zu internationalen Top-Mannschaften, die schon mitten im Renngeschehen sind, müssen wir uns auch nicht verstecken. Jetzt heißt es, bei den kommenden Rennen und im gemeinsamen Trainingslager noch einiges zu verbessern und dann können wir sehr optimistisch nach vorne schauen“, so Martin Weiss.
 
Gewonnen hat den GP Etruschi der Slowene Grega Bole vom italienischen Team Nippo-Vini Fantini. Martin Weiss (47.) und Sebastian Schönberger (48.) kamen mit rund vier Minuten Rückstand auf den Sieger ins Ziel.
 
Das Tirol Cycling Team wird in den kommenden Wochen die Frühjahrsrennen in Istrien und Kroatien bestreiten und gleichzeitig ein gemeinsames Trainingslager in Poreč (Kroatien) absolvieren.
 
Ergebnis GP Costa degli Etruschi: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=164248&c=1portrait sebastian schoenberger

Tirol Cycling Team: Die Fahrerkonstellation für 2016 ist fix

Mit 13 Fahrern aus Österreich wird das Tirol Cycling Team die Saison 2016 bestreiten. Bis auf zwei arrivierte und erfolgreiche Tiroler Fahrer setzen die bekannten Nachwuchs-Förderer aus Tirol ausschließlich auf U23-Fahrer mit Potenzial für die internationale Spitze.

team 2016

Vergangenes Wochenende traf sich das Tirol Cycling Team 2016 zur Saisonplanung im Radhotel Postwirt in Ebbs. Rund 100 Renntage sind geplant. Der Fokus der Rennplanung liegt bei internationalen Nachwuchsrennen, der österreichischen Rad-Bundesliga sowie dem Saison-Höhepunkt – der Österreich Rundfahrt.
 
Das Tiroler Team verfolgt dabei konsequent weiter seinen Weg: Es kommen auch 2016 ausschließlich österreichische Fahrer zum Einsatz. Der Großteil der Mannschaft besteht aus U23-Fahrern, denen man ein ideales Sprungbrett für eine internationale Karriere im Radsport bieten will. Nach dem Abgang von Lukas Pöstlberger und Michael Gogl zu internationalen Top-Teams sowie dem Karriere-Ende von Stefan Praxmarer und David Wöhrer kommt es für 2016 zu einer weiteren Verjüngung des Teams. Der Kader wurde dabei von 14 Fahrer auf 13 reduziert.
 
Wer ist neu?
Von den 13 Fahrern für die Saison 2016 kommen fünf neu ins Team. Marcel Neuhauser (Salzburg Stadt), Patrick Gamper (Münster/Tirol) und Daniel Katzmayer (Eugendorf/Salzburg) absolvieren beim Tirol Cycling Team ihr erstes Jahr im U23-Bereich. Sie haben sich mit ihren Leistungen im Juniorenbereich für das Team empfohlen. So war beispielsweise Patrick Gamper bei den Junioren-Europameisterschaften im Zeitfahren heuer auf Rang 9 zu finden. Alle drei gehörten zum Junioren-Nationalteam und können auf Teilnahmen bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften verweisen. „Für mich als Tiroler ist es eine tolle Chance, nun in diesem Team im U23-Bereich heranzureifen“, erklärt Patrick Gamper. „Für junge Tiroler Radfahrer ist es der größte Wunsch, sich irgendwann einmal im Tirol Cycling Team zu beweisen.“  Der Salzburger Daniel Katzmayer hat seine Radkarriere auf dem Mountainbike begonnen und wurde hier 2011 Jugendeuropameister. 2014 wechselte er endgültig aufs Rennrad und hat sich hier schnell etabliert. „Für uns drei jungen ist die erste Saison im U23-Bereich ein Jahr des Lernens. Wir wollen aber das Team mit guten Leistungen unterstützen und uns einbringen“, so Katzmayer. Marcel Neuhauser überzeugte zuletzt mit Platz 20 bei den Junioren-Weltmeisterschaften auf der Straße.
 
Bereits einige Jahre im U23-Bereich erfolgreich ist der nächste Neuzugang des Tirol Cycling Teams. Dennis Paulus (Leopoldsdorf/Niederösterreich) wechselt vom Team BMC Amplatz zum Tirol Cycling Team und wird die starke Riege der arrivierten U23-Fahrer ergänzen. Nach einer durchwachsenen Saison 2015 hat sich Paulus große Ziele für das kommende Jahr gesetzt. „Ich möchte bei wichtigen U23-Rennen in die Top 3 und auch bei Rundfahrten weiter nach vorne kommen“, so Paulus.
 
Besonders freut sich das Tirol Cycling Team, dass der Finkenberger Clemens Fankhauser nach einem Jahr beim oberösterreichischen Team Hrinkow wieder zurück zu seinem Tirol Cycling Team kommt. Gemeinsam mit dem Innsbrucker Martin Weiss hat das Tirol Cycling Team damit zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Tiroler unter Vertrag, die den jungen U23-Fahrern als Vorbild fungieren. „Ich hatte ein tolles Jahr bei Hrinkow und bin dem Team sehr dankbar. Aber jetzt fühle ich mich wieder richtig heimisch und möchte 2016 für das Tirol Cycling Team noch einmal so richtig durchstarten“, meint Clemens Fankhauser, der im kommenden Jahr sein seine vergangenen überaus erfolgreichen Saisonen anschließen will.
 
Mit diesen fünf neuen Fahrern und acht Fahrern, die ihren Vertrag auch 2016 verlängern, sieht Teammanager Thomas Pupp optimistisch in die Zukunft: „Ich glaube wir sind mit allen österreichischen Continental-Teams absolut auf Augenhöhe, und das mit einer sehr jungen Mannschaft“, so Pupp.
 
Und das ist das Tirol Cycling Team 2016:
Clemens Fankhauser
Martin Weiss
Florian Schipflinger
Alexander Wachter
Mario Stock
Benjamin Brkic
Markus Freiberger
Patrick Bosman
Sebastian Schönberger
Dennis Paulus
Marcel Neuhauser
Patrick Gamper
Daniel Katzmayer
 
Für Teammanager Thomas Pupp sind die Ziele für 2016 klar. „Wir haben einige Fahrer, die das Potenzial haben, den Sprung in ein internationales Top-Team zu schaffen. Wir werden neben den Rennen der österreichischen Rad-Bundesliga deshalb vor allem versuchen, bei den wichtigsten europäischen Nachwuchsrennen die Nase ganz weit vorne zu haben. Auch das Triple – nach den Siegen von Fankhauser und Pöstlberger - bei der Irlandrundfahrt wäre natürlich ein tolles Ergebnis. Und bei der Österreich Rundfahrt werden wir wieder alles geben“, so Pupp.

neuzugaenge

Markus Freiberger gewinnt Bergtrikot der Tour of China II

markus freibergerZum Schluss der zwei Wochen in China gelingt dem Tirol Cycling Team ein toller Erfolg. Markus Freiberger holt sich der Bergtrikot der Tour of China II. Das ist der Höhepunkt einer mannschaftlich starken Leistung.
 
Die zweite Woche der Tour of China war geprägt von Massenankünften und Sprints im Ziel. Das Tirol Cycling Team konnte sich hier stark zeigen, auch wenn es im Sprint nicht zu einem Spitzenergebnis reichte. Martin Weiss kam fast jeden Tag unter den besten Sprintern ins Ziel. So auch heute, Sonntag, wo der Tiroler Platz 12 erreichte. „Ich bin zufrieden mit meinen Tagesergebnissen“, erklärt Weiss. „Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass mehr drinnen gewesen ist. Jetzt denke ich schon an die nächste Saison und hoffe, dass bei ähnlichen internationalen Rennen noch weiter vorne landen kann.“ Weiss, der sich heuer im Frühjahr das Becken gebrochen hat, ist mit dem Saisonabschluss in China dennoch zufrieden. „Die Stimmung hier war sensationell und für uns ist es eine Ehre, zu einer zweiwöchigen Landesrundfahrt eingeladen zu werden.“
 
Sehr gut verlaufen ist die zweite Woche für den jungen Markus Freiberger. Mit einer beherzten Attacke am Dienstag sicherte er sich so viele Bergpunkte, dass er das Bergtrikot heute sicher ins Ziel brachte. „Das ist ein toller Erfolg in meiner noch jungen Karriere“, meint Freiberger. „Es gab nicht allzu viele Bergwertungen in dieser zweiten Woche. Man musste also taktisch klug fahren. Das Team hat mich in den vergangenen Tagen sehr unterstützt und so haben wir das Bergtrikot gemeinsam sicher ins Ziel gebracht.“
 
Gewonnen hat die Tour of China der Italiener Mattia Gavazzi. Das Tirol Cycling Team wird jetzt noch zwei Tage in China bleiben. „Unser Flug geht erst am Dienstag, wir haben noch die Möglichkeit, zwei Tage in Peking zu verbringen und uns diese Stadt anzuschauen. Das ist ein schöner Bonus nach diesen zwei anstrengenden Wochen“, so Martin Weiss.
 
Das Ergebnis der Tour of China II: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150986

Tour of China II: Markus Freiberger im Bergtrikot

markus freibergerDie zweite Woche der Tour of China geht in die Schlussphase. Heute standen auf der Etappe erstmals zwei richtige Bergwertungen auf dem Programm. Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team konnte sich hier in Szene setzen und trägt ab heute das gepunktete Bergtrikot.
 
Auf der 131 Kilometer langen Etappe von Chenzhou nach Zixing standen heute zwei Bergwertungen auf dem Programm. Als erster des Tirol Cycling Teams setzte sich heute Martin Weiss in Szene, der von Kilometer 0 an in einer Spitzengruppe war. Diese Gruppe wurde dann kurz vor der ersten Bergwertung eingeholt. Markus Freiberger setzte dann aus dem Hauptfeld heraus die Konterattacke und holte sich heute beide Bergwertungen. Damit ist der junge Oberösterreicher im Dienst des Tirol Cycling Teams neuer Träger des Bergtrikots.
 
In Richtung Ziel in Zixing kam es dann zum Zusammenschluss des gesamten Feldes und zu einem Massensprint. Den Etappensieg holte sich der Italiener Mattia Gavazzi, der auch das gelbe Trikot trägt. Im Zielsprint konnte das Tirol Cycling Team heute keine Akzente setzen. Das Bergtrikot dürft aber Markus Freiberger ziemlich sicher sein, da auf den letzten beiden Etappen kaum noch Bergpunkte vergeben werden.

Sprintentscheidung in Shaoyang Langshan

portraits martin weissNach einem Überführungstag ging heute die Tour of China mit einem Rundkurs rund um die Metropole Shaoyang Langshan über 131 Kilometer weiter. Martin Weiss wurde in der Sprintentscheidung als 9. gewertet.
 
Nach wie vor sind die Fahrer des Tirol Cycling Teams begeistert von der Stimmung, die die Tour of China begleitet. „Es gibt unglaublich viele Zuschauer, die Strecken sind auch meist so angelegt, dass man mehrere Runden innerhalb dieser großen Metropolen dreht“, erklärt Martin Weiss.
 
Auf den heutigen 131 flachen Kilometern hat das Tirol Cycling Team sehr gut gearbeitet. Zwar konnten sich keine entscheidenden Ausreißergruppen bilden, dennoch ist Martin Weiss zufrieden. „Wir haben uns im Sprintfinale gut positioniert und das Team hat für mich den Sprint angezogen“, erklärt Martin Weiss. „Es war dann wirklich ein Sprint um Millimeter und ich bin mit meinem 9. Rang sehr zufrieden.“
Die Etappe gewonnen hat der Italiener  Nicolas Marini. Im Gesamtklassement ist für das Tirol Cycling Team Markus Freiberger auf Platz 15 in aussichtsreicher Position. Martin Weiss konnte sich heute im Gesamtklassement weit nach vorne bringen und liegt nun auf Rang 20.

Guter Start in die zweite Woche der Tour of China

alexander wachter 2Heute begann in der chinesischen Stadt Chongqing die zweite Woche der Tour of China. Die Rennen dieser Woche werden eigens gewertet, damit beginnt auch für das Tirol Cycling Team das Abenteuer China von neuem.
 
Für die kommenden Tage ist die Strategie des Tirol Cycling Teams bereits klar. „Es sind keine schweren Etappen mit Bergen in dieser Woche und auch kein Einzelzeitfahren“, erklärt Martin Weiss. „Der Sieg wird wahrscheinlich über Ausreißergruppen und die Zeitgutschriften bei den Sprints führen. Das wäre zum Beispiel etwas für Alexander Wachter.“
 
Und tatsächlich hat sich das Tirol Cycling Team heute auf den ersten 135 Kilometern der zweiten Woche China darauf fokussiert, Alexander Wachter so gut wie möglich zu positionieren. Beim Massensprint am Ende der Etappe kam Alexander Wachter zeitgleich mit dem Sieger auf Platz 12 ins Ziel, zweitbester vom Tirol Cycling Team war Martin Weiss auf Rang 20. Gewonnen hat heute der Italiener Mattia Gavazzi. In der Wertung für den besten Punktefahrer konnte Markus Freiberger einmal anschreiben. In den kommenden Tagen gilt es vor allem, bei allen Ausreißversuchen und bei den Zwischensprints immer mit vorne dabei zu sein.

Patrick Bosman holt Platz 2 bei Tour of China

Heute stand bei der Tour of China eine der Königsetappen auf dem Programm. 156 Kilometer, drei Bergwertungen und vor dem Ziel noch einmal eine Bergauf-Strecke. Patrick Bosman vom Tirol Cycling Team holte auf dieser Etappe sensationell Platz 2.
 bosman action china
Nach den 156 Kilometer kam der Tiroler Bosman nur drei Sekunden hinter dem heutigen Sieger Meiyin WANG (China) ins Ziel. Hinter Bosman stürmte dann schon wenige Sekunden später eine Gruppe von rund 30 Fahrern ins Ziel, zu der auch Martin Weiss und Sebastian Schönberger gehörten. Mit seinem sensationellen zweiten Platz schob sich Patrick Bosman auch im Gesamtklassement der Tour of China erstmals unter die Top 10. Der junge Kramsacher liegt jetzt nur mehr 46 Sekunden hinter dem Träger des gelben Trikots, dem Italiener Daniel Colli.
 
„Ich hatte heuer bisher nicht die beste Saison“, strahlt Patrick Bosman im Ziel. „Im Frühsommer war ich lange krank und brauchte dann wieder einige Zeit für den Formaufbau. Dass ich jetzt bei der Tour of China so gut mitfahre und heute auch noch auf dem Podium stand, das macht mich echt glücklich und gibt mir sehr viel Zuversicht für das kommende Jahr.
 
Gut im Rennen im Gesamtklassement liegt auch der Tiroler Alexander Wachter, der derzeit mit unter einer Minute Rückstand auf Platz 15 zu finden ist. Martin Weiss kam heute mit der ersten Verfolgergruppe als 16. Ins Ziel, konnte aber sein Bergtrikot auf dieser Etappe nicht verteidigen.

Harter Arbeitstag bei Tour of China

Etappe 4 der Tour of China in Wuhan: Es standen nur 110 Kilometer auf dem Programm, dennoch hatte das Tirol Cycling Team alle Hände voll zu tun.
 
Denn auf dieser Etappe konnten sich sehr schnell drei Fahrer vom Hauptfeld absetzen und einen Vorsprung herausfahren. Für das Tirol Cycling Team war die Devise klar: Dieses Loch gilt es zuzufahren oder den Abstand möglichst gering zu halten. „Sebastian Schönberger und ich haben weit mehr als 30 Kilometer alleine die Tempoarbeit des Feldes gemacht“, erklärt Martin Weiss. „Ganz konnten wir die drei Ausreißer nicht mehr einholen, im Ziel hatten sie noch rund 30 Sekunden Vorsprung.“ Im Sprint des Feldes war dann Patrick Bosman bester vom Tiroler Team und holte sich heute den achten Etappenrang.
 
Keine Änderung gab es indes beim Bergtrikot, das weiterhin Martin Weiss trägt, denn heute stand rund um Wuhan keine Bergwertung auf dem Programm. Weiss wird also nach dem morgigen Überführungstag auch am Donnerstag im Bergtrikot an den Start gehen. In der Gesamtwertung der Tour of China führt derzeit der Italiener Daniele Colli, der auch heute die Etappe für sich entscheiden konnte.

Tour of China: Martin Weiss schlüpft ins Bergtrikot

martin weiss radBei der Tour of China stand heute die dritte Etappe an. In Huang Shi waren 126 Kilometer zu absolvieren. Martin Weiss vom Tirol Cycling Team holte sich die einzige Bergwertung der Etappe und fährt damit morgen im Bergtrikot.
 
Gelungen ist das Martin Weiss durch einen Ausreißversuch. Der Tiroler konnte sich mit einer Gruppe von rund 15 Fahrern absetzen und dominierte lange das Bild dieser Etappe. „Es gab von Beginn an viele Attacken, unsere war die erste, die auch gelang“, meint Martin Weiss. Diese Gruppe wurde erst rund zehn Kilometer vor Etappenende eingeholt. Es kam schließlich zu einem Massensprint im Ziel. Martin Weiss holte sich die einzige Bergwertung des Tages und fährt damit morgen im Bergtrikot. „Ein schöner Zwischenerfolg für mich und das Team. Richtig aussagekräftig ist dann die fünfte Etappe, wo mehrere Bergwertungen vergeben werden.“
 
Im Sprint der Etappe fuhr das Tirol Cycling Team heute auf Patrick Bosman, der sich zurzeit stark präsentiert. Bosman kam auf Platz 10 ins Ziel und behält sich so weiter gute Chancen im Gesamtklassement.

Tour of China: Tag 2 mit kurzem Prolog

patrick bosman 1Nur 3,1 Kilometer lang war das Einzelzeitfahren der Tour of China am Tag 2 in der chinesischen Stadt Tianjin. Patrick Bosman belegte als bester des Tirol Cycling Teams Platz 13, Markus Freiberger wurde 16.
 
Unter vier Minuten – dann war heute für die Profis bei der Tour of China das Tageswerk getan. Beim nur 3,1 Kilometer langen Einzelzeitfahren gab es nur sehr geringe Zeitabstände. Nach der Massenankunft an Tag eins und dem Einzelzeitfahren ist in der Gesamtwertung der zweiwöchigen Tour noch alles offen.
 
Die Fahrer des Tirol Cycling Teams haben sich auch am zweiten Tag gut geschlagen. Bester wurde Patrick Bosman mit Platz 13 und acht Sekunden Rückstand auf den heutigen Sieger Neil van der Ploeg (Australien). Ebenfalls mit acht Sekunden Rückstand wurde Markus Freiberger auf Rang 16 gewertet. „Es geht jetzt in den kommenden Tagen recht flach weiter“, erklärt Mario Schoibl den weiteren Rennverlauf. „Es wird schwierig, sich im Gesamtklassement zu verbessern. Wir hoffen auf die fünfte Etappe Mitter der kommenden Woche, wo einige Berge auf dem Programm stehen.“
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150970

Guter Start für Tirol Cycling in die Tour of China

alexander wachter 2Die Tour of China ist in den kommenden zwei Wochen eines der großen internationalen Radsportevents. Das Tirol Cycling Team wurde zu diesem Rennen eingeladen und hat sich auf der ersten Etappe gleich gut präsentiert.
 
Mit einem Rundkurs in der chinesischen Stadt Tianjin (sechs Runden, insgesamt 110 Kilometer) hat heute die zweiwöchige Tour of China begonnen, die das Tirol Cycling Team in mehrere große Städte Chinas bringen wird. Dem Tiroler Team ist es durch gute Leistungen gelungen, eine der begehrten Einladungen für dieses asiatische Rennen zu bekommen. „Die Stimmung hier ist sensationell“, erzählt der junge Patrick Bosman. „Es gibt unglaublich viele Zuschauer hier. Man kommt sich vor wie bei einer der ganz großen europäischen Rundfahrten, so begeistert ist man hier vom Radsport.“
 
Das Tirol Cycling Team hat sich zum Auftakt dieser Rundfahrt sehr gut geschlagen. Zuerst gelang es Patrick Bosman und Mario Schoibl gleich zweimal in sehr aussichtsreiche Spitzengruppen zu kommen und ganz vorne mitzufahren. Schlussendlich kam es aber dann zu einem Massensprint, bei dem das Tirol Cycling Team auf die Qualitäten von Alexander Wachter setzte. „Wir haben für Alex einen guten Sprintzug lanciert, der ihn dann im Ziel auf Platz 11 gebracht hat“, erklärt Bosman. „Das ist für Alex eine sehr gute Ausgangslage, denn morgen kommt es zu einem sehr kurzen Einzelzeitfahren, das Alex gut passen dürfte.“
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150969

Mario Schoibl präsentiert sich stark bei „Rund um Sebnitz“

schoibl anstiegAls eines von nur fünf deutschen UCI-Rennen feierte mit dem Rennen „Rund um Sebnitz“ heute ein sehr ungewöhnliches Straßenrennen sein Profi-Debüt. Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team kam mit der Spitze ins Ziel.
 
„Rund um Sebnitz“ war heuer bei seiner 41. Austragung zum ersten Mal ein UCI-Rennen der Kategorie 1.2. Dementsprechend groß war die internationale Beteiligung an diesem Klassiker. 22 Mannschaften aus sechs Ländern waren am Start auf diesem für ein UCI-Rennen sehr ungewöhnlichen Kurs. „Eine Runde um Sebnitz ist nämlich nur 6,5 Kilometer lang. Diese Schleife wird 18 Mal gefahren“, erklärt Mario Schoibl, der sich heute bei diesem deutschen Rennen stark präsentierte. Das Rennen wurde lange von einem Ausreißer der Mannschaft AWT Greenway geprägt, der aber in der vorletzten Runde gestellt wurde. Im Gegenangriff konnte sich dann eine neue Spitzengruppe bilden, die einen hauchdünnen Vorsprung von wenigen Sekunden ins Ziel rettete. Im Sprint zeigte dann Mario Schoibl seine Qualitäten und holte sich den achten Rang.
 
Damit komplettierte Schoibl einen starken österreichischen Auftritt bei diesem deutschen Rennen. Denn „Rund um Sebnitz“ wurde von Maximilian Kuen (BMC Amplatz) gewonnen, Clemens Fankhauser (Hrinkow) kam als fünfter ins Ziel und Schoibl holten den dritten Top-10-Platz für Österreich. „Es ist ein schwieriges Rennen, weil in jeder Runde ein harter Anstieg zu fahren ist. Toll, dass die österreichischen Mannschaften hier so gut abgeschnitten haben“, erklärt ein zufriedener Mario Schoibl.

Tirol Cycling Team: Starke Beteiligung bei der Straßen-WM in Richmond

Das Tirol Cycling Team ist stolz darauf, mit seinen Fahrern im Aufgebot Österreichs für die Straßen-Weltmeisterschaft in den USA (Richmond) stark vertreten zu sein- und das bei den Elite-Herren und im U23-Bereich.
 wm richmond
Besonders gespannt ist man beim Tirol Cycling Team darauf, wie sich Lukas Pöstlberger bei seinem ersten Antreten in der höchsten Klasse schlagen wird. Pöstlberger wurde primär für das Einzelzeitfahren nominiert. Nach der Verletzung von Bernhard Eisel rückte er auch in das Aufgebot für das 259 Kilometer lange Straßenrennen nach.
„Ich werde mich aber vor allem auf das Einzelzeitfahren konzentrieren“, erklärt Lukas Pöstlberger kurz vor seiner Abreise in die USA. „Hier konnte ich heuer schon gute Leistungen zeigen. Und hier möchte ich auch eine möglichst gute Platzierung erlangen.“ Im Straßenrennen wird es für Pöstlberger nur eine Strategie geben: Sich in Fluchtgruppen möglichst gut zu präsentieren. „Ich habe das auch schon in den letzten Rennen immer wieder versucht und so ist ja auch mein Etappensieg bei der Österreich-Rundfahrt in diesem Jahr zustande gekommen“, meint der junge Oberösterreicher, der seit zwei Jahren für das Tirol Cycling Team unterwegs ist. Das Einzelzeitfahren findet in Richmond am 23. September statt. Das Straßenrennen der Herren bildet am 27. September den Abschluss der Weltmeisterschaft dar.
 
Stark im U23-Bereich
 
Den starken Aufschwung des Radsports in Österreich dokumentiert derzeit die U23-Riege der österreichischen Nationalmannschaft. Gleich fünf Fahrer können hier in Richmond an den Start gehen – drei von ihnen kommen aus dem Tirol Cycling Team: Michael Gogl reist von seinem Stagiaire-Einsatz bei Saxo-Tinkoff direkt in die USA. Alexander Wachter und Sebastian Schönberger gehören ebenfalls zum Aufgebot des U23-Straßenrennens. Ergänzt wird das U23-Nationalteam durch Gregor Mühlberger und Felix Großschartner. Florian Schipflinger vom Tirol Cycling Team zählte zu den Ersatzfahrern der U23-Mannschaft. „Wir haben eine riesige Freude, dass unsere Nachwuchsarbeit solche Früchte trägt“, erklärt Thomas Pupp, Teammanager des Tirol Cycling Teams. „Gogl, Wachter und Schönberger haben es sich vor allem durch ihre internationalen Renneinsätze und ihren Leistungswillen auf jeden Fall verdient, bei der WM mit dabei zu sein. Dass das Tirol Cycling Team einen Großteil der Nachwuchsfahrer im Nationalteam stellt, ist eine Bestätigung für unsere jahrelange Aufbauarbeit im Nachwuchsbereich.“
Übrigens werden die meisten Rennen der WM in Richmond vom ORF in Österreich live übertragen. Man kann also den Rennverlauf für die Tirol-Cycling-Fahrer live mitverfolgen – meist zur besten Hauptabend-Sendezeit. Das U23-Straßenrennen findet am 25. September statt.
 
Junioren-Aufgebot aus Tirol
 
Tirol kann sich aber auch im Junioren-Bereich über eine starke Beteiligung bei der Straßen-WM freuen. Die drei jungen Tiroler Felix Gall, Patrick Gamper, Marcel Neuhauser sind in Richmond mit dabei und werden die Tiroler Fahnen auf dem sehr selektiven Junioren-Kurs hochhalten. „Damit ist für den Nachwuchs bestens gesorgt“, erklärt Thomas Pupp vom Tirol Cycling Team, der sich auf die kommenden Saison freut. „Patrick Gamper und Marcel Neuhauser kommen nächstes Jahr in den U23-Bereich und werden die kommende Saison in das Tirol Cycling Team aufgenommen.“

Giro delle Regione Friuli: Defektteufel und gute Leistung von Patrick Bosman

patrick bosman 1Auch auf der dritten Etappe des Giro della Regione Friuli wurde Martin Weiss in einer Spitzengruppe vom Defektteufel heimgeholt. Sehr positiv zeigte sich bei der Rundfahrt Patrick Bosman, der in der U23-Wertung Platz 12 belegte.
 
Das ist heuer beim Tirol Cycling Team noch nie vorgekommen. An zwei Tagen hintereinander ist Martin Weiss in einer Spitzengruppe. An zwei Tagen hintereinander hat der Tiroler einen Reifendefekt und war damit auch heute chancenlos, ganz vorne mitzufahren. „Lukas Pöstlberger hat mir dann sogar noch sein Rad überlassen, aber es dann einfach unmöglich, noch heranzukommen“, erklärt ein sichtlich enttäuschter Martin Weiss.
 
Nach dem Pech des Teamkapitäns war es der junge Patrick Bosman vom Tirol Cycling Team, der an diesen drei Tagen sehr positiv überraschte. Trotz Helferdiensten war er immer vorne mit dabei und sicherte sich in dem sehr starken U23-Feld den bemerkenswerten 12. Rang im Gesamtklassement. „Nach einigen krankheitsbedingten Ruhezeiten in der heurigen Saison gibt mir dieses gute Ergebnis wieder Zuversicht“, meint der junge Patrick Bosman.
 
Alle Ergebnisse: http://www.girofriuliveneziagiulia.it/_it/tappa.asp?tipo=4&anno=2015

Giro delle Regione Friuli: Reifenpanne stoppt Martin Weiss

portraits martin weissFür Martin Weiss vom Tirol Cycling Team sah es auf der zweiten Etappe des Giro della Regione Friuli lange sehr gut aus. Weiss war auf dem Weg zu einem Podiumsplatz im Gesamtklassement, als ihn ein Reifendefekt stoppte.
 
„Ausgerechnet heute muss ich meinen ersten Reifendefekt der Saison haben“, meint ein enttäuschter Martin Weiss im Ziel der zweiten Etappe des Giro della Regione Friuli. Nach Platz 7 auf der ersten Etappe war Weiss heute in einer aussichtsreichen Spitzengruppe unterwegs. „Da war keiner dabei, der gestern vor mir war“, erklärt der Tiroler, dem heute durchaus der Sprung unter die ersten Drei im Gesamtklassement gelingen hätte können. „Das Rad war zwar schnell ausgewechselt, aber die Chancen waren dennoch vorbei“, erzählt Weiss aus dem Renngeschehen. So verlor der Tiroler heute rund drei Minuten und ist damit vor der letzten Etappe chancenlos. Weiss liegt nun gesamt auf dem 20. Platz der dreitägigen Rundfahrt. Gewonnen hat die zweite Etappe des Giro della Regione Friuli der Österreicher Felix Großschartner.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Giro_della_Regione_Friuli_Venezia_Giulia_2015_Stage_2_Arte_Terme

Tirol Cycling Team startet erfolgreich in den Giro della Regione Friuli

Bei herrlichem Herbstwetter fand heute die erste von drei Etappen des Giro della Regione Friuli statt. Auf den 164 Kilometern von Villa Santini nach Azzano konnte sich vor allem Martin Weiss sehr gut in Szene setzen.
 martin weiss friuli
Von Beginn an konnte sich heute das Tirol Cycling Team im Friaul bei diesem internationalen Etappenrennen sehr gut in Szene setzen. Bei der ersten Bergwertung waren Martin Weiss und Lukas Pöstlberger vorne mit dabei. Pöstlberger war dann auch jener Fahrer des Tirol Cycling Teams, der es in die erste richtige Spitzengruppe des Tages schaffte. 16 Fahrer hatten sich dort formiert. Leider kam Pöstlberger dann zu Sturz und viel zurück. Daraufhin machte sich Martin Weiss auf die Verfolgung der Spitzengruppe und konnte rund 30 Kilometer vor dem Ziel andocken. Mit dieser sehr engagierten Fahrweise sicherte sich Martin Weiss auf der ersten Etappe den sehr guten 7. Rang.
 
„Wir sind heute als Team wirklich sehr gut gefahren“, meint Martin Weiss. „In jeder Spitzengruppe waren wir vertreten. Auch mein 7. Platz auf dieser Etappe macht Lust auf mehr in den kommenden Tagen.“
 
Der Sturz von Lukas Pöstlberger ist glimpflich verlaufen. Der Oberösterreicher kann mit einigen Blessuren morgen an den Start gehen. Gewonnen hat die erste Etappe der Belgier Christophe PREMONT. Morgen geht es beim Giro della Regione Friuli über 166 Kilometer nach Arte Therme.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Giro_della_Regione_Friuli_Venezia_Giulia_2015_Stage_1_Azzano

Enttäuschendes Ende der Bundesliga für das Tirol Cycling Team

Das letzte Rennen der österreichischen Rad-Bundesliga in Schwaz verlief für das Tirol Cycling Team weiter unter den eigenen Erwartungen. Und das, obwohl Michael Gogl lange Zeit das Rennen mitbestimmte.
 wachter1
Schwaz. Dauerregen führte heute, Sonntag, dazu, dass das letzte Rennen der Rad-Bundesliga 2015 heute auf 158 Kilometer verkürzt wurde. Bei widrigen Umständen rund um Schwaz dominierte heute bereits ab der zweiten Runde eine Spitzengruppe von sieben Fahrern das Renngeschehen. Mit dabei waren vom Tirol Cycling Team auch Michael Gogl und Lukas Pöstlberger. Aus dieser Gruppe heraus attackierte zur Mitte des Rennens dann Michael Gogl noch einmal und konnte sich gemeinsam mit Jan Tratnik (Amplatz – BMC) absetzen. Die beiden Ausreißer dominierten das Renngeschehen bis zur letzten Runde und wurden erst kurz vor Rennende – in der Nähe von Vomp – vom Feld eingeholt. Dann begannen die Attacken und es konnten sich sieben Fahrer auf den letzten Kilometern absetzen.
„Die Spitzengruppe war perfekt“, erklärt Michael Gogl. „Auch mit Jan habe ich sehr gut zusammengearbeitet, aber es hat für uns nicht gereicht. Wie wir auf der letzten Runde eingeholt wurden, war ich ehrlicherweise ziemlich enttäuscht.“
 
Enttäuschend für das Tirol Cycling Team war auch, dass im Ziel keiner aus der Mannschaft unter den Top-10 zu finden war. Auf den letzten Kilometern konnte nur Alexander Wachter mithalten und holte sich schlussendlich noch Platz 12 ab. „Wir sind klar unter unseren Erwartungen geblieben“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Nachdem Gogl und Tratnik eingeholt wurden, hätten andere Fahrer unseres Teams noch einmal attackieren müssen. Das ist uns nicht gelungen.“ Das Rennen in Schwaz gewinnt der Slowene Andi Bajc, der sich damit auch den Gesamtsieg in der österreichischen Rad-Bundesliga 2015 holt.

Lukas Pöstlberger holt Platz 2 bei Schwazer Kriterium

podium kriterium schwazDas Siegespodium beim Kriterium in Schwaz (von links): Lukas Pöstlberger, Tirol Cycling Team, Sieger Maximilian Kuen und Drittplatzierter Jonas Schmeiser. Fotocredit: Tirol Cycling TeamZurück von seinem Ausflug als „Praktikant“ beim Team Bora zeigt sich Lukas Pöstlberger beim Kriterium in Schwaz sehr stark. Von Beginn an gibt er mit zwei weiteren Fahrern das Tempo vor.
 
Schwaz. Auf dem nassen Kopfsteinpflaster der Schwazer Altstadt war heute das Kriterium in Schwaz eine klare Sache für drei Fahrer, die sich praktisch von Beginn an auf den 50 Runden absetzen konnten: Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team, Maximilian Kuen und der deutsche Jonas Schmeiser machten sich heute alle Punktewertungen untereinander aus. Pöstlberger konnte zwar die meisten Prämiensprints für sich entscheiden, am Schluss hatte aber Maximilian Kuen knappe die Nase vorn und gewinnt das Traditionsrennen in Schwaz. Der Schnitt war trotz der nassen Bedingungen hoch: Mit 40,1 km/h rasten dir Profis im Schnitt durch Schwaz.
 
„Wir sind trotz der sehr nassen und rutschigen Bedingungen ein schnelles Rennen gefahren“, erklärt Lukas Pöstlberger im Ziel. „Das Kriterium in Schwaz ist immer ein Highlight der Saison. Jetzt freue ich mich morgen auf das Bundesligafinale.“
 
Das Tirol Cycling Team zeigte sich beim Kriterium in Schwaz sehr stark. Patrick Bosman (5.) und Mario Schoibl (6.) sorgten für zwei weitere Top-10-Plätze. Auch der Weerberger Mario Stock zeigte sich bei seinem Heimrennen stark und kam noch auf Rang 12.
 
Das gesamte Ergebnis:
http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150905/20150905_Schwaz_Krit_Elite.pdf

Platz 4 für Patrick Bosman bei Kriterium in Novo Mesto

patrick bosmanDieses Wochenende war die österreichische Bundesliga zu Gast in Kroatien Slowenien. Bereits am Samstag fand vor dem Bundesliga-Rennen ein sehr gut besetztes Kriterium in Novo Mesto statt, bei dem Patrick Bosman vom Tirol Cycling Team den sehr guten vierten Platz belegte.
 
40 Runden mit fünf Kilometern waren in Novo Mesto zu bewältigen. „Das Tempo war sehr schnell, vor allem die Mannschaft Adria Mobil wollte unbedingt gewinnen. Wir haben aber als Tirol Cycling Team sehr gut mitgehalten“, erklärt Patrick Bosman, der mit dem ausgezeichneten vierten Platz wieder ein starkes Lebenszeichen gesetzt hat. „Das Kriterium hat mir sehr gut gelegen, es war schnell, kurvenreich und hat richtig Spaß gemacht“, so Bosman.
 
Bundesligarennen im Sprint entschieden
Das Rennen „Croatia-Slovenia“ war heute, Sonntag, die vorletzte Station der heurigen Radbundesliga. Bei sehr heißen Temperaturen waren die 178 Kilometer im hügeligen Terrain für alle Fahrer sehr schwierig. Mario Stock vom Tirol Cycling Team war lange in einer dominierenden Spitzengruppe, die dann aber auf den beiden Schlussrunden eingeholt wurde. Das Rennen hat sich dann im Sprint des großen Feldes entschieden. Martin Weiss vom Tirol Cycling Team konnte hier mit dem 16. Platz das beste Ergebnis für das junge Tiroler Team erreichen. Beide Rennen – sowohl Kriterium als auch Bundesligarennen – gewann der Slowene Marko Kump vom Team Adria Mobil.
 
„Wir haben viel gearbeitet bei diesem Rennen. Im Sprint konnte dann aber nur Martin Weiss ganz vorne mitfahren. Aber die Mannschaftsleistung während des Rennens war sehr gut und es war ein wirklich spannendes und sehr schnelles Rennen“, so Patrick Bosman, der ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel kam.

Mario Schoibl beendet Baltic Chain Tour unter den Top 10

mario schoiblAuf der dritten und letzten Etappe der Baltic Chain Tour über 180 Kilometer kam es heute, Donnerstag, wieder zu einem Massensprint. Patrick Bosman und Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team kamen unter die Top 20. Mario Schoibl beendet die kurze Rundfahrt in den baltischen Staaten auf dem sehr guten 8. Gesamtrang.
 
Auf der 180 Kilometer langen Schleife von Valga über Smiltene und Valmiera zurück nach Valga hat sich bei der Baltic Chain Tour heute im Gesamtklassement nicht mehr viel getan. Trotz einiger Spitzengruppen und einer sehr aktiven Fahrweise des Tirol Cycling Teams kam es zum Schluss dieser dreitägigen Rundfahrt zu einem Massensprint in Valga, den der Schwede Alexander Gingsjö vor dem deutschen Theo Reinhardt für sich entschied. Ganz vorne im Sprint mit dabei waren für das Tirol Cycling Team auch heute wieder Mario Schoibl und Patrick Bosman. Der junge Bosman holte sich im Sprint Platz 12 und wurde damit im Gesamtklassement der U23-Fahrer sehr guter 12. dieser Rundfahrt.
 
Auch Mario Schoibl konnte seinen Spitzenplatz im Gesamtklassement verteidigen. Mit Rang 19 auf der letzten Etappe kam Mario Schoibl im Gesamtklassement auf Platz 8. Mit nur 19 Sekunden Rückstand auf den Gesamtsieger Andriy Kulyk (Ukraine) ist Schoibl mit seinem Abschneiden sehr zufrieden. „Die geringen Zeitabstände haben heute dazu geführt, dass die Ausreißversuche immer wieder von den führenden Teams unterbunden wurden. Als Mannschaft haben wir uns hier aber sehr gut präsentiert. Vor allem für unsere jungen Fahrer waren diese drei Tage sehr wichtig, da hier mit einem sehr hohen Schnitt gefahren wurde“, meint Mario Schoibl.
 
Neben Patrick Bosman (Platz 13) schaffte es auch noch der junge Florian Schipflinger vom Tirol Cycling Team im Gesamtklassement der U23-Fahrer unter die Top 20. Er holte sich mit konstanter Fahrweise Platz 19. In der Teamwertung holte sich das Tiroler Team den guten 8. Platz.

Baltic Chain Tour: Schoibl schiebt sich im Gesamtklassement weiter vor

mario schoibl chain tourDie zweite Etappe der Baltic Chain Tour von Pärnu nach Valga über 193 Kilometer endete heute nach vielen Ausreißversuchen mit einem Massensprint des gesamten Feldes. Mario Schoibl landete dabei auf Platz 9 und schiebt sich damit im Gesamtklassement auf Platz 7 vor.
 
Von Beginn an wurde auf der zweiten Etappe bei strahlendem Wetter immer wieder versucht, eine Spitzengruppe zu formieren. Diese Gruppen wurden aber bei der Baltic Chain Tour heute immer wieder gestellt. Am längsten hielt sich eine Gruppe, in der Martin Weiss für das Tirol Cycling Team mit dabei war.
 
In der zweiten Hälfte des Rennens war es aber dann ziemlich klar, dass es heute nach den 193 Kilometern bei dieser Rundfahrt zu einem Massensprint kommen würde. „Vielen Dank an Patrick Bosman, der mich heute im Sprint in Position gebaucht hat“, erklärt Mario Schoibl, der sich heute mit seinem neunten Rang auf der Etappe im Gesamtklassement um einen Platz auf Rang 7 verbessern konnte. „Wir sind heute sehr aktiv gefahren, hatten bei jedem Ausreißversuch einen Fahrer mit dabei. Im Gesamtklassement bin ich jetzt nur 19 Sekunden hinter dem Führenden Andriy KULYK“, meint Mario Schoibl, der sich nun auf ein spannenden Finale bei der dritten Etappe freut. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 46 km/h war die heutige Etappe übrigens extrem schnell und hat von den Fahrern viel gefordert. Morgen, Donnerstag, stehen bei der Baltic Chain Tour noch einmal 180 Kilometer auf dem Programm.

Starker Beginn für Mario Schoibl bei Baltic Chain Tour

mario schoibl actionAuf der ersten Etappe der Baltic Chain Tour von Tallinn nach Pärnu über rund 170 Kilometer konnte das Tirol Cycling Team einen schönen Erfolg feiern. Mario Schoibl kam mit einer Spitzengruppe ins Ziel und holte sich im Sprint Platz 8.
 
Die dreitägige Rundfahrt durch Litauen, Estland und Litauen startete heute, Dienstag, in Tallinn bei strahlend blauem Wetter. Auch der starke Rückenwind auf der Etappe motivierte die Fahrer des Feldes, von Beginn an zu attackieren. Die entscheidende Spitzengruppe mit 16 Fahrern aus allen Teams der Rundfahrt konnte sich nach rund 70 Kilometern absetzen. Mit dabei: Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team. „Durch den Rückenwind wurde heute sehr schnell gefahren. Es war schnell klar, dass diese Spitzengruppe es bis ins Ziel schaffen könnte, da alle Mannschaften vertreten waren“, erklärt Schoibl den Rennverlauf.
 
Schoibl versuchte sogar, kurz vor dem Ziel noch eine entscheidende Attacke zu setzen, das Grundtempo der Ausreißer war aber so hoch, dass es ihm nicht gelang. Die 16 Mann kamen schließlich gemeinsam ins Ziel und sprinteten um den Tagessieg. Mit Platz 8 holte sich Mario Schoibl im Sprint einen sehr guten Platz und hat nun alle Möglichkeiten, sich bei dieser Rundfahrt ganz vorne zu platzieren. „Mit dem Sprint bin ich nicht ganz glücklich, weil ich auf dieser Etappe mit einem Podiumsplatz spekuliert habe. Aber es kommen noch zwei schwere Etappen und ich hoffe, im Gesamtklassement noch einige Plätze gut zu machen“, so Schoibl. Gewonnen hat die erste Etappe der Baltic Chain Tour der Finne Matti Manninen.

Internationale Einsätze im August

Die kommenden zwei Wochen sind die Fahrer des Tirol Cycling Teams international unterwegs. Besonders erfreulich: Bei der Tour de l'Avenir – einem der international wichtigsten U23-Rennen – stellt das Tirol Cycling Team vier von sechs Fahrern des österreichischen Nationalteams.
 
Was 1961 als „Tour de France der Amateure“ begann, ist heute wohl eines der wichtigsten Rennen für U23-Fahrer weltweit. Seit 2007 ist die Tour de l'Avenir in Frankreich Teil der Serie UCI Under 23 Nations Cup. Von 22. bis 29. August ist auch das österreichische Nationalteam bei diesem wichtigen Etappenrennen mit den besten U23-Fahrern Österreichs mit dabei. Das Tirol Cycling Team stellt dabei vier der sechs Fahrer des Nationalteams.
 
Das österreichische Aufgebot für die  Tour de l'Avenir 2015:
Michael Gogl (Tirol Cycling Team), Alexander Wachter (Tirol Cycling Team), Sebastian Schönberger (Tirol Cycling Team), Benjamin Brkic (Tirol Cycling Team), Gregor Mühlberger (Felbermayr Simplon Wels) und Dennis Paulus (Amplatz BMC).
 
„Diese Nominierungen machen uns sehr stolz“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Wer zwei Drittel des U23-Nationalteams stellt, der kann sich schon als Talenteschmiede des Landes betrachten.“
 
Baltic Chain Tour
Am 18. August beginnt für das Tirol Cycling Team auch die dreitägige Rundfahrt „Baltic Chain Tour“, die durch die drei Staaten Estland, Lettland und Litauen führt. Die Rundfahrt ist heuer kürzer als in den vergangenen Jahren, da die Finanzierung der Rundfahrt dem Veranstalter Probleme bereitet hat. Viele europäische Nationalteams entsenden aber ihre Nachwuchsmannschaften.
Das Tirol Cycling Team wird mit folgenden Fahrern an der Baltic Chain Tour teilnehmen: Patrick Bosman, Florian Schipflinger, Mario Schoibl, Markus Freiberger, Mario Stock und Martin Weiss.

Tour Alsace: Lukas Pöstlberger aktivster Fahrer – Benjamin Brkic erobert Platz 14

Die Tour Alsace 2015 war eine echte Herausforderung für das Tirol Cycling Team, die sehr gut bewältigt wurde. In dem starken Fahrerfeld holte sich Lukas Pöstlberger die Wertung des aktivsten Fahrers. Benjamin Brkic belegte im Gesamtklassement den ausgezeichneten 14. Platz.
 poestlberger aktivster fahrer
Auch auf der letzten Etappe der Tour Alsace von Colmar nach Sélestat (160 Kilometer) war das Tirol Cycling Team überaus aktiv. Martin Weiss war lange in einer Spitzengruppe mit 16 Fahrern, die erst rund 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde. In Sélestat kam es dann heute zum erwarteten Massensprint, den der Belgier Timothy DUPONT für sich entschied.
 
„Die Tour war wirklich schwer“, fasst es Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams zusammen. „Hier wird um jede Wertung gekämpft, es gibt keine ruhige Minute und im Nachwuchsbereich sind die stärksten Fahrer Europas hier am Start.“
 
Umso erfreulicher ist die Bilanz des Tirol Cycling Teams. Lukas Pöstlberger gewinnt die Wertung des aktivsten Fahrers. Das ist jener Fahrer, der bei allen Punktewertungen am meisten Punkte holt. „Ein tolles Gefühl ist das im radverrückten Frankreich auf dem Podium zu stehen“, meint Lukas Pöstlberger. „Ich habe für diese Wertung hart gearbeitet und bedanke mich beim Team für die Unterstützung.“
Sensationell ist auch die Leistung des Tirolers Benjamin Brkic. Er holt sich den 14. Platz im Gesamtklassement und fährt mit wesentlich älteren Nachwuchsfahrern bei dieser Tour auf einer Ebene. „Rechnet man den Rückstand vom Prolog weg, wäre Benjamin weit in die Top 10 vorgestoßen“, so Roland Pils.
 
Gewonnen hat die Tour Alsace 2015 der Norweger Vegard Stake LAENGEN.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150624

Tour Alsace: Die jungen Fahrer zeigen groß auf | Mario Schoibl mit Podiumsplatz in St. Anton am Arlberg

Auf der Etappe von Ribeauvillé nach Markstein der Elsass-Rundfahrt zeigen die jungen Fahrer des Tirol Cycling Teams, was in ihnen steckt. Markus Freiberger wird aktivster Fahrer der Etappe. Benjamin Brkic holt sich Platz 4 im Zielsprint und liegt im Gesamtklassement nun auf dem sensationellen 14. Platz.
 brkic zielsprint alsace
Es war die Königsetappe der Tour Alsace 2015 mit gleich vier Bergwertungen und mit dem Grand Ballon zum Schluss der Etappe – einem Aufstieg von rund 1000 Höhenmetern. Und bist zu diesem letzten Anstieg ist Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team einer der prägenden Fahrer. In einer Spitzengruppe holt er sich bei Sprint- und Bergwertungen immer wieder Punkte und wird so zum aktivsten Fahrer dieser Etappe. „Es ist ein imposantes Gefühl, wenn du nach so einer schweren Etappe dann im Ziel auf der Bühne stehst und ein Trikot für deine Leistungen übergestreift bekommst“, erklärt ein zufriedener Freiberger im Ziel.
 
Eine sensationelle Leistung gelingt auch dem jungen Benjamin Brkic. Über den Grand Ballon kommt der junge Innsbrucker souverän und kann in der kurzen Abfahrt bis ins Ziel sehr gut mithalten. Mit Platz 4 im Ziel kann sich Brkic auch im Gesamtklassement verbessern und liegt nun auf dem sehr guten 14. Platz. die Zeitrückstände im Gesamtranking sind so, dass für Benjamin Brkic durchaus noch ein Platz in den Top 10 möglich ist. „Wir fahren einfach heute die letzte Etappe sehr aktiv und schauen am Ende des Tages, ob sich eine weitere Verbesserung ausgeht. Mit der bisherigen Tour bin ich aber sehr zufrieden“, meint Benjamin Brikic.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_Alsace_2015_Stage_3_Markstein

Mario Schoibl mit Podiumsplatz in St. Anton am Arlberg

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Vor toller Zuschauerkulisse fand gestern, Samstag, im Herzen von St. Anton am Arlberg das inzwischen schon traditionelle Kriterium statt. Die 30 Runden durch die Skimetropole waren das Vorspiel zum heutigen „Arlberg Giro“, bei dem rund 1200 Fahrer und Fahrerinnen an den Start gehen.
 
Kriteriums-Spezialist Mario Schoibl konnte für das Tirol Cycling Team bei diesem spannenden Rennen wieder zuschlagen und holte sich den ausgezeichneten dritten Platz hinter dem Sieger Matthias Brändle und dem Spanier Victor de la Parte. Es war ein enger Kampf zwischen diesen drei Fahrern um die Punkte in den Wertungsrunden, die gemeinsam das Renngeschehen dominierten
„Der Kurs hier in St. Anton ist wirklich sehr schwierig, die Zielgerade geht leicht bergauf, da wird der Sprint um die Punkte noch einmal schwieriger. Die Stimmung im ganzen Ort war grandios, dem Veranstalter kann man nur gratulieren“, erklärt Mario Schoibl im Ziel. „Matthias ist heute taktisch sehr klug gefahren und hatte starke Beine. Ich bin mit meinem dritten Platz in diesem sehr guten Feld wirklich zufrieden.“
 
Alle Ergebnisse des Arlberg Giro: www.arlberg-giro.com

Tour Alsace: Ausreißerkönig Pöstlberger

Auch auf der heutigen Etappe der Elsass-Rundfahrt geht Lukas Pöstlberger in eine Spitzengruppe, wird zum aktivsten Fahrer gewählt und führt nun in der Wertung „Kilometer 68“.
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Diese Wertung ist eine Besonderheit der Elsass-Rundfahrt. Auf jeder Etappe wird nach genau 68 Kilometern geschaut, wer an der Spitze liegt. Damit will man besonders engagierte Fahrer auszeichnen, die von Beginn an das Rennen aktiv gestalten.
 
Nachdem Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team bereits gestern einen Großteil der Etappe in einer Spitzengruppe verbracht hat, war der Oberösterreicher auch heute über weite Teile der 150 Kilometer von Dannemarie nach Huningue und holt sich auch für die Berg- sowie Sprintwertung wichtige Punkte.
 
„Es war eine sehr schöne Etappe, die zwei leichten Berge waren am Beginn, der Schluss war eher flach“, erklärt Lukas Pöstlberger. Mit diesem Streckenprofil war auch ein Massensprint in Huningue vorprogrammiert, den Belgier Timothy DUPONT für sich entschied. Das Feld wurde dann zeitgleich mit dem Sieger gewertet. Bester vom Tirol Cycling Team war im Sprint Martin Weiss aus Platz 27.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150621
 
Fotocredit: Elisa Haumesser

Guter Beginn bei Tour Alsace | Michael Gogl wird Stagiaire bei Tinkoff-Saxo

poestlberger alsaceNach Prolog und erster Etappe der Elsassrundfahrt 2015 konnte vor allem Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team überzeugen.
 
Beim gestrigen Prolog zu Beginn der Tour Alsace über sieben Kilometer in Sausheim stieg Lukas Pöstlberger nach einer längeren Radpause wieder in das Renngeschehen ein. Mit Platz 20 in diesem Einzelzeitfahren und nur 13 Sekunden Rückstand ist Pöstlberger von Beginn an der heißeste Kandidat des Tirol Cycling Teams auf einen Spitzenplatz im Gesamtklassement.
 
Das stellte Pöstlberger auch auf der ersten Etappe über 159 Kilometer heute unter Beweis. Pöstlberger befindet sich lange in einer Spitzengruppe von acht Fahrern und holt sich bei Zwischensprints immer wieder wertvolle Punkte. Leider ist es ihm nur sehr knapp nicht gelungen, das Trikot des besten Sprinters zu übernehmen. „Nach der längeren Rennpause fühlten sich die ersten Kilometer hart an, aber inzwischen bin ich schon wieder gut unterwegs“, erklärt Lukas Pöstlberger, dessen Spitzengruppe dann aber kurz vor dem Ziel eingeholt wurde. Weniger Glück hatte heute David Wöhrer, der zu Sturz kam, sich aber nicht verletzte. Dennoch musste Wöhrer alleine hinter dem Feld ins Ziel rollen. Einen Defekt hatte in der letzten Abfahrt auch Sebastian Schönberger, der damit im Gesamtklassement kaum mehr eine Rolle spielen dürfte.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_Alsace_2015_Stage_1_Bischoffsheim
 

 

Michael Gogl erhält Chance bei Tinkoff-Saxo
 
michi gogl portrait1Seit heute, Donnerstag, ist es nun auch offiziell: Michael Gogl wird ab 1. August als Stagiaire eine Chance beim bekannten Team Tinkoff-Saxo bekommen. Gogl konnte sich gemeinsam mit Felix Großschartner unter mehreren internationalen Bewerbern durchsetzen und wird bereits nächste Woche für das Pro-Tour-Team die Dänemark-Rundfahrt fahren.
 
„Ein kleiner Traum ist wahr geworden, doch jetzt kommt erst die große Herausforderung, und zwar diese Chance zu nutzen, und mich für einen Profivertrag zu empfehlen“, meint Michael Gogl.
Das Tirol Cycling Team ist sehr stolz darauf, dass heuer gleich zwei Fahrer des Teams (Pöstlberger, Gogl) einen Stagiaire-Vertrag bei einem der großen internationalen Teams bekommen haben, auch wenn die beiden Leistungsträger bei den kommenden Rennen dem Tirol Cycling Team fehlen werden. „Wir haben uns immer schon als Sprungbrett für junge österreichische Talente hin zu internationalen Mannschaften gesehen“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Jetzt müsste uns es uns noch gelingen, dass diese oft jahrelange Ausbildungsarbeit auch finanziell gewürdigt wird. Es wäre für alle Continental-Teams hilfreich, wenn die UCI hier eine Regelung schaffen würde, dass die großen Teams zumindest eine kleine Abgeltung für einen Stagiaire bezahlen. Dieses Geld würde sofort wieder in neue Talente investiert und so würde alle profitieren.“

David Wöhrer holt sich Podiumsplatz bei Erlauftaler Radsporttagen

Die dreitägigen Erlauftaler Radsporttage waren auch 2015 international sehr gut besetzt. Das Tirol Cycling Team konnte an allen drei Tagen Top-Platzierungen erreichen. Heute, Sonntag, kam David Wöhrer als dritter ins Ziel.
 david woehrer erlauftaler
154 Kilometer standen heute bei dritten Rennen der Erlauftaler Radsporttage auf dem Programm. Schon in der ersten Runde konnte sich rund ein Dutzend Fahrer vom Feld absetzen, die dann in der zweiten Runde noch einmal zehn Mitstreiter dazu bekam. In diesem Spitzenfeld war das Tirol Cycling Team bestens mit Martin Weiss, Mario Stock, Markus Freiberger, David Wöhrer und Mario Schoibl vertreten.
 
Rund drei Runden vor Schluss wurde in dieser Spitzengruppe noch einmal das Tempo verschärft. Die Gruppe fiel auseinander, Martin Weiss und David Wöhrer konnten hier nicht nur mithalten, sondern lieferten auch wertvolle Führungsarbeit.
 
„Die Rennen hier in Purgstall sind immer sehr schnell und es wird bergauf immer ohne Kompromisse attackiert“, erklärt David Wöhrer, der heute schlussendlich gemeinsam mit Stefan Rabitsch und Clemens Fankhauser gemeinsam ins Ziel kam und im Sprint dieser verbliebenen Ausreißer sehr guter Dritter wurde. „Die Form stimmt, ich freue mich jetzt kommende Woche auf die Elsass-Rundfahrt und hoffe, dass ich dort in den Bergen aufzeigen kann“, so Wöhrer.
 
Auch bei Martin Weiss stimmt die Form. Er kommt auf Platz 9 ins Ziel und holt sich so den zweiten Top-10-Platz an diesem Tag für das Tirol Cycling Team.
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Bereits gestern konnte einer der Jüngsten des Teams bei den Erlauftaler Radsporttagen aufzeigen. Markus Freiberger holte sich beim zweiten Rennen in Purgstall den sehr guten sechsten Platz, gefolgt von Mario Schoibl, der nach seinem Sieg beim Kriterium am Freitag im Straßenrennen mit Platz 8 sehr zufrieden ist.
 
Alle Ergebnisse der Erlauftaler Radsporttage:
www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=150726
 
Foto: Eisenbauer

Mario Schoibl gewinnt Kriterium der Int. Erlauftaler Radsporttage

mario schoiblDie dreitägigen Erlauftaler Radsporttage haben heute, Freitag, mit einem Kriterium über 50 Runden in Purgstall begonnen. Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team holt sich überlegen den Sieg bei diesem prestigeträchtigen Rennen.
 
Mit einem Schnitt von 43,7 km/h ging es heute beim Kriterium der Erlauftaler Radsporttage über die 50 Runden (65 Kilometer) in Purgstall richtig heiß her. Von Beginn an war es ein harter Zweikampf um den Sieg zwischen Mario Schoibl und dem deutschen Florian Bissinger, die sich lange die einzelnen Wertungen untereinander aufteilten.
 
„Es war das ganze engen sehr eng zwischen mir und Florian“, erklärt auch Mario Schoibl. „Als ich aber dann die vorletzte Wertung für mich entscheiden konnte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich dieses Rennen heimfahre.“ Bissinger hatte allerdings auch etwas Pech und stürzte in einer der Wertungsrunden.
 
Mit dem finalen Zielsprint machte aber Mario Schoibl alles klar. „Purgstall scheint für das Tirol Cycling Team ein guter Boden zu sein“, meint der glückliche Sieger, der das Kriterium mit acht Punkten Vorsprung vor Florian Bissinger (GER) und Alexander Müller (ebenfalls Deutschland) gewann.

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 9

Eine erfolgreiche Österreich Rundfahrt geht in Bregenz zu Ende

Mit einem Massensprint praktisch auf die Seebühne Bregenz endete heute die Österreich Rundfahrt 2015. Mit sehr engagierte Fahrweise, eine Etappensieg und tollem Radsport hat sich das Tirol Cycling Team gut präsentiert.
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Es war heute ein würdiger Abschluss für die Österreich Rundfahrt. Im Massensprint holte sich der Italiener Moreno Moser heute den Etappensieg. Das Tirol Cycling Team gratuliert dem Team Vorarlberg herzlich zum gelben Trikot.
 
Die heutige Etappe von Innsbruck nach Bregenz war für das Tirol Cycling Team ein Spiegelbild der vergangenen Tage. Das junge Team rund um Etappensieger Lukas Pöstlberger hat sich auch heute nicht versteckt, immer wieder versucht, in Ausreißergruppen mit dabei zu sein und aktiv zu fahren. „Ich glaube schon, dass man sagen kann, dass Lukas Pöstlberger in Summe der aktivste Fahrer der Österreich Rundfahrt ist“, meint Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams. „Darum bin ich auch besonders froh, dass unser aller Engagement mit einem Etappensieg gekrönt wurde.“
 
Roland Pils denkt dabei gerne an die vergangenen Tage zurück: Die Führungsarbeit von Lukas Pöstlberger oder Michael Gogl, der vierte Platz auf dem Glockner von David Wöhrer, die unglückliche Etappe nach Matrei i. O. mit der Neutralisation der Führungsgruppe. „Ich bin sehr stolz, auf meine acht Fahrer. Sie haben mehr als ihr Bestes gegeben“, so Pils.
 
Zufrieden zeigt sich auch Teammanager Thomas Pupp. „Alle österreichischen Teams konnten sich sehr gut präsentieren. Ein großes Lob gilt dem Organisationsteam der Österreich Rundfahrt. Sie haben einen guten Job gemacht“, meint Pupp – und ergänzt: „Ich bin mir absolut sicher, dass aus den Reihen des Tirol Cycling Teams einige den Weg in ein Profiteam schaffen können. Das haben sie bei dieser Rundfahrt bewiesen.“
Auch Lukas Pöstlberger ist am Ziel in Bregenz mit seiner Österreich Rundfahrt sehr zufrieden. „Wer es oft probiert, wird belohnt“, meint Pöstlberger. „Nach meinem Etappensieg in Innsbruck habe ich so viel positives Feedback erhalten, dass ich es noch gar nicht fassen kann. Ich sage allen, die mit mir mitgefiebert haben, ein herzliches Dankeschön. Ich bin fasziniert davon, wie groß die Wertschätzung des Radsports inzwischen wieder ist“, meint der Etappensieger aus Oberösterreich.
 
Für das Tirol Cycling Team gibt es jetzt nur eine kurze Pause. Ende Juli stehen einige Rennen in Ungarn an. Und dann kommt für das junge Team schon das nächste Highlight: Die Elsass-Rundfahrt, eine der wichtigsten Nachwuchsrundfahrten in Europa.


Alle Ergebnisse:  http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150570

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 8

Österreich Rundfahrt: Lukas Pöstlberger siegt sensationell in Innsbruck

Endlich kam auf der 8. Etappe der Österreich Rundfahrt 2015 eine Spitzengruppe durch. Und endlich hatte Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team auch das Glück auf seiner Seite. In Innsbruck feiert Pöstlberger seinen ersten Etappengewinn bei der Ö-Tour.
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Lukas Pöstlberger hat es in der vergangenen Woche mehrmals probiert. Kaum ein anderer Fahrer war so oft in einer Spitzengruppe vertreten. Vor allem als kurz vor Matrei i. O. das Rennen neutralisiert wurde, war Pöstlberger bereits auf dem besten Weg zu einem Podiumsplatz. Heute, Samstag, hat es dann endlich funktioniert. Und zur Freude des Tirol Cycling Teams feiert der junge Oberösterreicher genau in Innsbruck seinen ersten Etappenerfolg bei der Österreich Rundfahrt.
 
Gestartet wurde die 8. Etappe heute in Kitzbühel und sehr früh löste sich genau jene Spitzengruppe, die auch im Ziel in Innsbruck noch eine Minute Vorsprung auf das Hauptfeld retten konnte. Bereits vor Itter waren diese rund 20 Mann bereits an der Spitze und gaben das Heft nicht mehr aus der Hand. „Es war eine sehr gute Gruppe, die wichtigen Teams waren vertreten, wir konnten ordentlich Gas geben“, erklärt Lukas Pöstlberger, der in dieser Spitzengruppe gemeinsam mit Teamkollegen Michael Gogl auch seinen Teil der Führungsarbeit leistete. Und das bei einem Schnitt von 48,5 km/h, denn heute wurde wirklich schnell gefahren. Die Spitzengruppe kam 20 Minuten früher als erwartet ins Ziel.
 
Verdienter Sieg
Das Rennen war dabei spannend wie selten. Erst kurz vor Hall in Tirol stand fest, dass das Hauptfeld die Lücke nicht mehr schließen können würde, zu diesem Zeitpunkt waren noch 17 Fahrer ganz vorne mit dabei. Lukas Pöstlberger hat dann erst im Stadtzentrum von Innsbruck attackiert, keiner seiner Ausreißerkollegen konnte folgen. Ins Ziel kam Pöstlberger dann mit 13 Sekunden Vorsprung. „Ich war selbst ein wenig überrascht, als ich mich auf der 100-Meter-Marke umgeschaut habe und keiner war da“, strahlt Pöstlberger im Ziel. „Ich bin ehrlich froh, dass es heute mit einem Etappensieg geklappt hat. Ich habe es immer wieder probiert, war sehr aktiv und wie in Matrei dann das Feld mich noch auf der 1000-Meter-Marke eingeholt hat, ehrlich enttäuscht. Umso süßer schmeckt jetzt dieser Sieg hier in Innsbruck.
 
Neben Pöstlberger liefert auch Michael Gogl ein tolles Rennen, ist ebenfalls in der Spitzengruppe und kommt heute in Innsbruck auf Platz 10 ins Ziel. Im Sprint des Hauptfeldes positioniert sich Stefan Praxmarer ganz vorne und holt sich heute den sehr guten 23. Platz auf der Etappe. Mit Pöstlberger, Gogl und Praxmarer gewinnt das Tirol Cycling Team heute auch das Mannschaftsklassement auf der 8. Etappe. Das gelbe Trikot bleibt vor der letzten morgigen Etappe weiterhin bei Victor de la Parte. Der Tiroler Stefan Denifl ist weiterhin bester Österreicher bei der Ö-Tour.

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 7

David Wöhrer zeigt seine Bergqualitäten am Glockner

Die Königsetappe der heurigen Österreich Rundfahrt war heute ein Radsportspektakel der Sonderklasse. Weit über 1000 Zuschauer warteten  am Kitzbüheler Horn auf die Rennfahrer. David Wöhrer vom Tirol Cycling Team prägte das Bild der heutigen Etappe mit.
 kitzbuehler horn
david woehrerVon Lienz auf das Kitzbüheler Horn allein klingt schon Respekt einflößend. Wenn man aber weiß, dass die Österreich Rundfahrt auf dieser Strecke auch noch den Großglockner bezwungen hat, dann ahnt man, welche Leistungen die Radfahrer der Ö-Tour heute bewiesen haben.
 
Einer vom Tirol Cycling Team war heute praktisch den ganzen Tag über ganz vorne zu sehen: David Wöhrer. Bereits vor der ersten Bergwertung des Tages (Iselsberg) schafft Wöhrer den Sprung in die Spitzengruppe und fährt gemeinsam mit dem Österreicher Felix Großschartner auch lange Zeit gemeinsam den Großglockner hinauf. Kurz vor der Bergwertung attackiert Großschartner, David Wöhrer kommt als Vierte beim Fuschertörl an. „Es war heute toll, ganz mit der Spitze mitzufahren, auch wenn es für den Glocknerkönig nicht ganz gereicht hat“, ist David Wöhrer stolz auf seine Leistung.
 
Damit hatte der Salzburger in Diensten des Tirol Cycling Teams nicht genug. Nach der Abfahrt vom Glockner bildete sich wieder eine Spitzengruppe – und David Wöhrer war mit dabei. Mit über zwei Minuten Vorsprung gingen diese acht Mann auch in den Aufstieg zum Kitzbüheler Horn. „Die Spitzengruppe ist dann schnell auseinander gerissen“, erzählt Wöhrer. „Und eigentlich haben wir gewusst, dass dieser Vorsprung nicht reichen wird.“ Mit der Entscheidung am Kitzbüheler Horn hatte Wöhrer dann nach diesem harten Arbeitstag nichts mehr zu tun und kommt als 39. ins Ziel.
 
Gewonnen hat am Kitzbüheler Horn der Spanier Victor de la Parte, der damit auch das gelbe Trikot übernimmt. Der Tiroler Stefan Denifl übernimmt mit einer sehr guten Leistung am Kitzbüheler Horn das Trikot des besten Österreichers.
 
Alle Ergebnisse:  http://www.procyclingstats.com/race/Int._osterreich_Rundfahrt_Tour_of_Austria_2015_Stage_6_General_Classificati

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 6

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